488. Harburger Vogelschießen

23.07.2016 16:30
von Nico Ehlers
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Vogelschießen 2016

v.l.n.r. Conrad Bader (1. Patron), Ingo Mönke (2. Patron), Rolf-Dieter Eckert (Majestät 2016), Nico Ehlers (1. Vorsitzender der Fahnenjunkervereinigung) und Jörg Geffke (Kommandeur)

488. Harburger Vogelschießen

Die Gilde hat einen neuen König, Rolf-Dieter Eckert (60) erlangte am 25.06.2016 mit dem 1998. Schuss die Königswürde und vertritt nun ein Jahr lang die Harburger Schützengilde.

Doch bevor es so weit war erlebten Schützen und Bevölkerung ein tolles Vogelschießen auf dem Rathausplatz und dem Schwarzenberg:

Der Traditionelle Auftakt ist immer das Aufstecken des "Eisernen Vogels" nach der Kranzniederlegung am Montag vor dem Ausmarschtag.  In diesem Jahr gedenkte Kompaniechef Heinrich A. Schween den Opfern der beiden Weltkriege mit seiner Rede vor dem Denkmal am Kaiserbrunnen.

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Am Donnerstag den 17. Juni 2016 war es dann endlich soweit: Ausmarschtag. Rund 500 Gäste aus Politik, Wirschaft und Gesellschaft wohnten dem Spargelessen im Festzelt bei und hörten die Reden des Harburger Bürgermeisters Thomas Völsch, der Senatorin für Stadtentwicklung Dr. Dorothee Stapelfeld und des 1. Patrons Conrad Bader.
Noch bis spät in den Abend verweilten die Gäste auf dem Rathausplatz um bei Bratwurst und stimmungsvoller Musik der mobilsten Band der Welt "TÄTÄRÄ" kontakte zu knüpfen spannende Gespräche zu führen.

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Am darauffolgenden Freitag sollte seine Majestät Ingo Volkland den Höhepunkt eines jeden Königsjahres erleben. Der Zapfenstreich vor dem Harbuger Rathaus.
Zuvor lud der noch amtierende Gildekönig in seine Königsburg ein. Gemeinsam mit seinen Gästen fand er einen stimmigen Start in den Abend.
Eine besondere Ehre wurden Arik Petrich und Jan Carsten Meyer zuteil, die beim Kommers nach dem Zapfenstreich ausgezeichnet wurden. So wurde Arik Petrich zum Knopfseargantenmajor ernannt, Jan Carsten Meyer erhielt als würdigung seines langjährigen Engagements die Verdienstmedaille in Gold.

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Etwas neues sollte am Samstag den 18. Juni 2016 probiert werden: das 1. Harburger Hühnerfrikassee Essen im Festzelt auf dem Rathausplatz. Rund 100 hungrige Gäste vor Allem Schützen und ihre Familien verspeisten bei Musik der Turnerschaft Harburg das von Thomas Soltau gekochte Ragout.Für 6,50€ sollte es so lange Nachschlag geben, bis die Töpfe leer sind. Der Wirt des Landhaus Jägerhof hatte genug gekocht, es wurden alle satt.
Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und soll im nächsten Jahr wiederholt werden. Die Gilde hofft dann auf mehr Teilnahme durch die Bevölkerung Harburgs.

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Nach einer Woche Pause fand am darauffolgenden Wochenende der nicht-öffentliche Teil des Vogelschießens auf dem Schwarzenberg statt.
Nach Frühstück und Wecken des Königs wurde ab 10:00 Uhr auf den hölzernen Vogel geschossen. In einem gut gefüllten Schießstand sollte sich schließlich Rolf-Dieter Eckert durchsetzen und die Königskette für sich reklamieren. Seine Mitstreiter hatten das Nachsehen und müssen nun auf das nächste Jahr warten um erneut um die Königsüwrde
zu ringen. Nach der Proklamation am Kaiserbrunnen bei der Ingo Volkland die schwere Königskette an seinen Nachfolger abgeben musste fand gemeinsam mit den Damen der Grillabend im Gasthuss statt. Bis spät in die Nacht feierte die frischgebackene Majestät mit seiner Königin Beate.

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Besser im Blick (Wecken des Königs)
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Der Sonntag gehört den Fahnenjunkern von 1909. früh Morgens veranstalten sie das Montagsvogelschießen aus dem der Montagskönig hervorgeht (eine Art Vizekönig).
Im Vorfeld des Vogelschießens bewiesen die Fahnenjunker warum es einfach nicht ohne sie geht. Um einem möglichen Montagskönigsengpass entgegen zu wirken schalteten sie eine Stellenanzeige im Festbuch. Gesucht wurde ein "Senior Manager of formally Handshakes (m) - befristet auf 1 Jahr", dessen Hauptaufgaben hauptsächlich repräsentativer Natur sein sollten. Im Rahmen eines Assessment Centers (dem Montagsvogelschießen) sollte ein Nachfolger für Werner Krug gefunden werden. Dieses Manöver funktionierte, selten wurden so viele Schützen beim Montagsvogelschießen gesehen und noch seltener hatte es so viel Spaß gemacht. Letztlich sollte sich Jörg Geffke durchsetzen, Hurra - lang lebe der König!
An dieser Stelle gratulieren wir der Fahnenjunkervereinigung zu ihrem kreativen Vorstand, dessen innovative Ideen gepaart mit unermüdlichem Engagement eine Inspiration für alle anderen Vorstände sein soll.
Nach Strumpfgericht (alle Missetäter wurden verurteilt), der Preisverleihung und dem traditionellen Heringsessen ließ man gemeinsam das Vogelschießen ausklingen.

Wir danken unseren Freunden von der Presse, die uns jedes Jahr mit ihrer Berichterstattung unterstützen.

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